Ich habe lange Zeit als Journalist gearbeitet. Dann kam der Tag, an dem ich einen Interviewtermin mit Wolfgang Hohlbein hatte. Nachdem das Interview im Kasten war, sprach ich ihn an und fragte: „Herr Hohlbein, haben Sie vielleicht noch fünf Minuten Zeit?“ Wobei fünf Minuten gnadenlos geschummelt war. Ich habe ihm eine Stunde lang meine Romanidee erzählt und er war so freundlich, von Anfang bis Ende zuzuhören. Dann sagte er: „Das hört sich ganz ordentlich an. Ich glaube, da könnte ein Buch draus werden. Wenn du Lust hast, können wir nächste Woche zum Lübbe-Verlag fahren.“ Er hielt Wort und eine Woche später fuhren wir zum Verlag. Ich erzählte die Geschichte dem Lübbe-Lektor, der war weit weniger enthusiastisch als Herr Hohlbein und sagte: „Sie haben als Journalist schon hunderte Artikel geschrieben, aber noch kein Buch. Woher glauben Sie denn, dass Sie das können?“ In dem Augenblick sagte Herr Hohlbein neben mir: „Wenn sich herausstellen sollte, dass Herr Hennen das Buch nicht fertigstellen kann, dann mach ich das eben.“ Das war der Moment, in dem ich meinen ersten Buchvertrag bekommen habe. (Bernhard Hennen 2011)

Bernhard Hennens erste Romane veröffentlichte er mit der Unterstützung Wolfgang Hohlbeins. Es entstand die Trilogie Das Jahr des Greifen mit den Romanen Der SturmDie Amazone und Die Entdeckung.
Der erste Teil Der Sturm wurde 1994 von den Lesern der Fachzeitschrift Wunderwelten zum beliebtesten deutscher Fantasy-Roman gewählt.

Broschur: Bastei Lübbe 1995. ISBN 9783404252701

Taschenbuch: Bastei Lübbe 2010. ISBN 9783404146123